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1.1.2026




Zwei Mitglieder unseres Vereins Grüne Superblocks Basel begrüssten uns zum Neuen Jahr mit folgendem Mail:
Ihr Lieben Alle
Mit einer gesunden Dosis Pathos kann man vielleicht behaupten, dass sich in der Super-Idee der Superblocks die grossen Fragen der Gegenwart im gar nicht so Kleinen bündeln lassen:
Sozial im freieren Zusammenleben im Quartier, ökologisch mit Rücksicht auf die beschränkten Ressourcen der Natur, ökonomisch durch eine vernünftige Verkehrspolitik, rational durch eine anwohnergerechtere Nutzung des öffentlichen Raums – und vieles, vieles mehr!
In diesem Sinne wünschen wir Euch und uns ein
superblockiges 2026!
Dem ist kaum mehr etwas hinzuzufügen. Wir haben in der zweiten Hälfte 2025 erlebt, wie bereichernd es ist, wenn Menschen wieder den Raum nutzen und gestalten können, der ihnen durch die in die Sackgasse gefahrene Verkehrspolitik der letzten 80 Jahre genommen worden ist.
Wir werden unsere Kräfte im Neuen Jahr mit vielen anderen Menschen und Organisationen bündeln, damit die Absicht der politischen Gremien des Kantons, die Superblockprojekte im Matthäus und St. Johann bereits nach einem Jahr wieder zu beenden, was all das bisher positiv erreichte wieder komplett zurückdrehen würde, nicht umgesetzt werden kann.
12.1.2026
Am 12. Januar findet sich in der BZ Basel ein Artikel mit folgender Überschrift:
«Wie viel Geld löst sich da in Luft auf?»
und weiter:
„Kroo-Securities halten bei der Neubadstrasse Velofahrer an – sonst stehen sie nur herum“
In dem Artikel wird Daniel Hofer als Co-Leiter der BVD Kommunikation zitiert:
«Die Massnahme geht zurück auf Beschwerden über Velofahrende, die sich nicht an das Durchfahrtsverbot halten und Fussgängerinnen und Fussgänger gefährden.» Ausserdem seien die Verkehrsdienstmitarbeitenden vor Ort, um Schleichverkehr zu unterbinden und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler der nahegelegenen Neubad-Schule sowie der Anwohnenden zu gewährleisten“
Da fragen wir uns im Superblock:
Warum können die Verwaltungen der Stadt Basel nicht mit der gleichen Energie die Durchfahrtsverbote für den motorisierten Verkehr in den Superblockperimetern durchsetzen? Die Anwohnenden der Perimeter beschweren sich seit Monaten darüber, dass Durchfahrtsverbote und Parkregelungen missachtet werden.
Die Mitarbeiter:innen beauftragter Sicherheitsdienste würden nicht nur herumstehen sondern wären rege beschäftigt.

